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Die Rechnung des Landrates ist für die Abgeordneten nicht nachprüfbar
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Landrat geht intransparent vor: Die ganze Rechnung gehört auf den Tisch!

Am 02.12.2021 übergaben die Beschäftigten von Ruppiner Kliniken GmbH und Ostprignitz-Ruppiner Gesundheitsdienste GmbH eine Sammelpetition mit 932 Unterschriften. Sie fordern, dass beide kreiseigenen Unternehmen wieder Vollmitglied des Kommunalen Arbeitgeberverbandes werden und es somit zur automatischen Anwendung des Tarifvertrages des öffentlichen Dienstes für alle Mitarbeiter kommt. Aufgrund der Übergabe der Sammelpetition wurde der Geschäftsführer der PRO Klinik Holding GmbH vom Landrat um eine kurze Stellungnahme hinsichtlich möglicher finanzieller Auswirkungen gebeten. Lediglich der errechnete Gesamtbetrag wurde den Kreistagsabgeordneten mitgeteilt. Die vollständige Rechnung, wie man auf dieses Ergebnis kommt, wurde den Abgeordneten allerdings nicht mitgeteilt.

"Ralf Reinhardt lässt die Abgeordneten des Kreistages bis heute informationstechnisch im Dunkeln stehen, da kein Mensch nachvollziehen kann, wie die Rechnung des Klinik-Geschäftsführers zustande gekommen ist. Das Vorgehen des Landrates ist an Intransparenz kaum zu überbieten", moniert Justin König, Fraktionschef der Linksfraktion im Kreistag. Als Vorsitzender des Sozial- und Petitionsausschusses sowie des Kreis- und Finanzausschusses, fordert König eine ausführliche und transparente Rechnung seitens der Kreisverwaltung ein. "Es kann nicht sein, dass nicht nachprüfbar ist, wie glaubhaft die im Raum stehenden Zahlen sind", so König.

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